Gli antichi miti Albanesi. Idra e draghi lottano nei cieli, foreste e montagne.

Le credenze popolari albanesi sono radicate nelle tradizioni pagane, il Cristianesimo e l'Islam. Da tutte queste credenze derivano molti racconti e legende mitologiche che riempiono il mondo albanese.

Uno dei più importanti è l'Idra(chiamata kuçedra in albanese), un demone femminile con molte teste di serpente, criniera fitta, coda lunga. Chi ha il coraggio di sfidarla tende a diventare pietra o viene ucciso. Se lei si avvicina troppo a noi, si verificano lampi e temporali. I suoi avversari sono i draghi, creature che vivono tra la gente, hanno un cuore d'oro con pietre preziose in mezzo. Solo loro sono in grado di sconfiggere l'idra.




testo originale e articolo completo in tedesco qui sotto

„Es war, vielleicht aber war‘s auch nicht!“

1922 erschien Lambertz‘ Werk „Albanische Märchen und andere Texte zur albanischen Volkskunde“, das bis heute als Maßstab setzende Sammlung albanischer Folkloretexte gilt. Mit dem im selben Jahr erschienenen und von Axl Leskoschek illustrierten Bändchen „Zwischen Drin und Vojusa. Märchen aus Albanien“ machte der Forscher die bis dahin kaum bekannte Erzähltradition des Balkanlandes auch einem breiteren Publikum zugänglich.

Dem albanischen Volksglauben, der in heidnischer Überlieferung, Christentum und Islam wurzelt, entspringen zahlreiche mythologische Gestalten, die die Welt der albanischen Märchen bevölkern. Eine der bekanntesten Figuren ist die Kulschedra, ein weiblicher Dämon mit mehreren Köpfen, am ganzen Körper behaart, mit langem Schwanz und neun Zungen. Ihre wichtigsten Waffen sind ihre Milch und ihr Urin, mit denen sie Angreifer vergiftet oder ertränkt. Die Kulschedra haust in Quellen, Brunnen und Höhlen. Menschen, die sich ihr zu nähern wagen, werden versteinert oder gar verschlungen. Wenn die Kulschedra naht, brechen gewaltige Gewitter los. Ihre Widersacher sind die Drangues, geflügelte Drachenwesen, die unerkannt unter den Menschen leben. Sie haben ein Herz aus Gold mit einem Edelstein in der Mitte. Die Drangues liefern sich mit den Kulschedras heftige Schlachten, indem sie Felsblöcke, Bäume, ja sogar Häuser gegen sie schleudern. Nur sie vermögen die Kulschedras zu besiegen.

Die Oren wiederum sind weibliche Schutzgeister, die jedem Menschen bei seiner Geburt beigegeben werden und dessen Schicksal vorherbestimmen. Der rechtschaffene, glückliche Mensch hat eine weiße, der Nichtsnutz oder der unglückliche Mensch eine schwarze Ora. Böse Geister, Elfen, Gespenster, Teufel, Wiedergänger und Hexen vervollständigen das Figureninventar der Folkloreliteratur. Eine der zahlreichen Schlussformeln des albanischen Märchens lautet: „Soviel ich wusste, soviel hab ich erzählt, soweit ich wollte, soweit hab ich euch angelogen!“

Nessun commento